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Chronische Wunden stellen heute aus medizinischer, pflegerischer, juristischer und gesundheitsökonomischer Sicht ein zunehmendes Problem dar. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist mit einer drastischen Zunahme sowohl der Patientenzahlen als auch der Ausgaben zu rechnen. Die normale Wundheilung ist ein physiologisch-dynamischer Prozess, mit dem Ziel der Wiederherstellung von Stabilität und Funktionalität des Gewebes, der sich nicht beschleunigen lässt. Der “normalen“ Wunde lässt man also einfach die nötige Zeit! Häufig treten im Verlauf des Heilungsprozesses jedoch Komplikationen auf, die den Wundheilungsvorgang nachhaltig stören oder sistieren lassen – es entsteht eine chronische Wunde… Es gibt eine Vielzahl von Einflüssen, die den komplikationsfreien Ablauf der Wundheilung maßgeblich beeinträchtigen können oder aber ursächlich für ihre Entstehung verantwortlich sind. Darunter zählen neben den lokalen auch eine ganze Reihe systemischer Risikofaktoren. Während der Tagung wird dem Sachverständigen deutlich, wie entscheidend das Wissen um Wundheilungsstörungen und ihre Wirkung auf den Wundheilungsprozess ist. Sie können als Sachverständige mögliche Faktoren erkennen, die für den Patienten ein potentielles Risiko darstellen und möglicherweise zu einer Wundheilungsstörung oder einer Verschlechterung der Wundsituation führen. Das Vorstellen der etablierten und validierten Wundklassifikationen, die die Einschätzung gefährdeter Patientengruppen präzisiert, macht den Sachverständigen handlungsfähig, um dem Dilemma der missverständlichen Formulierungen in der Wunddokumentation entgegen zu wirken. Darüber hinaus erfährt der Sachverständige in anschaulicher Darstellung etwas über polypragmatische Handlungsweisen und Rituale in der Wundbehandlung und Wundpflege, ob defizitäre Behandlungswege zugrunde liegen, die z.B. die Entstehung eines Druckulcus mit beeinflusst haben. Erkennungsmerkmale zur differenzierten Beurteilung von Begleitsymptomen, Indizien, die darüber Auskunft geben, ob eine Wunde bereits länger besteht, Ursachen für so genannte Kollateralschäden und alte und neue Grundsätze in der Wundbehandlung runden die Tagung ab und geben dem Sachverständigen zukünftig ein sicheres Verständnis in der Beurteilung und Erkennung vorliegender Wundheilungsstörungen. Ablauf
- kurze Einführung
- Physiologie / Pathophysiologie der Haut,
- Besonderheiten der chronischen Wunde
- Wundheilungsstörungen
- Ursachen von Wundheilungsstörungen,
- Erkennen von Wundheilungsstörungen,
- Maßnahmen zur Beseitigung
- Wundklassifikationen -WAS – WANN – WO
- Stadiengerechte Versorgung
- Wundverläufe
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| Teilnahmebedingungen: |
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Eine schriftliche Anmeldung ist bis spätestens 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn erforderlich. Der Teilnahmebetrag ist nach Erhalt der Rechnung fällig. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung. Stornierungen sind schriftlich bis 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenlos, bis 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn wird die Hälfte des Teilnahmebetrages erhoben, bei Absagen danach wird der gesamte Teilnahmebetrag fällig. Änderungen des Programms oder der Dozenten aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor. |